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RLFB Architektur

Klimawandel und Baukunst –  Möglichkeiten energieeffizienter Architektur

Eine Veranstaltung des Teams der LAG Architektur und Schule am Hardenberg-Gymnasium Fürth

Das Team der LAG Architektur und Schule Bayern am HGF hat am 19.10.2011 winw ganztägige Veranstaltung zum Thema "Klimawandel und Baukunst - Möglichkeiten energieeffizienter Architektur" angeboten, an der im Rahmen der Regionalen Lehrerfortbildung (RLFB) für Mittelfranken etwa 25 Gymnasiallehrerinnen und -lehrer der Fächer Kunst, Geographie und Physik teilgenommen haben. Beteiligt war zudem ein P-Seminar Kunst aus der 11. Jahrgangsstufe.

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Der Schulleiter Herr OStD Dr. Jungkunz begrüßt die Teilnehmer

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 Zu Beginn schilderte die Energieberaterin Jutta Maria Betz, Ing. FH

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den aktuellen Stand der gesetzlichen Grundlagen (Energieeinsparungsgesetz, Wärmeschutzverordnung etc.) – die Voraussetzungen also für alle derzeitigen und künftigen architektonischen Planungen. Eine etwas trockene Materie, die aber dank der Referentin und ihrer differenzierten Veranschaulichung durchaus auch unterhaltsam übermittelt wurde.

Danach stellte der Architekt Wolfgang Bauer, MA, Architekt i.P. (dürschinger architekten fürth)

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alternative Konzepte am Beispiel lokaler und regionaler Referenzobjekte vor. Neue Entwurfsstrategien wurden an einem konkreten, aber noch nicht realisierten, innerstädtischen Projekt aus Nürnberg erläutert. Dabei wurde den Teilnehmern deutlich, wie geographische und geologische Situation, klimatische Be-dingungen (Windrichtungen, Jahreszeiten) und Umwelteinflüsse (Verkehr, Lärm, Immissionen) technisch und baugestalterisch harmonisch zu vereinbaren sind. Am Rande wurde auf die Solar-City in Linz/Donau als städtebaulich gelungenes und allgemein bewundertes Para-digma mit Prominentenarchitektur (z.B. Foster, Herzog u.a.) ebenfalls verwiesen.

Im Anschluss machte Architekt BDA Michael Grimm

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an ebenso konkreten, aber bereits ge-bauten, funktionierenden Einfamilienhäusern aus der Region deutlich, welche Anforderun-gen, Probleme, aber eben auch ökologische wie ökonomische Vorteile energiebewusstes Bauen mit sich bringt. Besonders anschaulich wurde sein Vortrag dank der diversen, mitgebrachten dreidimensionalen Planungsmodelle, aber auch durch technische Konkretisierungsbeispiele, wie ein nach ökologischen und ästhetischen Gesichtspunkten neu entwickeltes Fensterrahmenkonstrukt.

Am Nachmittag berichtete Dr.Ing. Michael Peter (Physiker), Geschäftsführer HLTP,

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stellvertretend für seinen eigentlich vorgesehenen Kollegen von der Firma HL-Technik in München, Prof.Dr. Klaus Daniels, anhand von Großprojekten aus aller Welt – das Ingenieur- und Planungsbüro ist bei bedeuten-den Bauvorhaben weltweit aktiv -, welche klimaphysikalischen, baustatischen, energieeffizienten und architekturgestalterischen Aspekte in einen möglichst idealtypischen Konsens zu bringen sind. Eine Vielzahl von Diagrammen und Schemata diente dabei der Visualisierung. Die Kunsterzieher unter den Anwesenden hätten sich darüberhinaus gerne noch ein paar exemplarische Architekturprojekte mehr gewünscht, als sie in dem ausführlichen Vortrag ohnehin berücksichtigt worden waren.

Bereits während der einzelnen Beiträge gab es regelmäßig Gelegenheiten zu interaktivem Dialog zwischen Referent und Zuhörern, aber auch innerhalb des Plenums. Sie wurden intensiv genutzt.

 

Am Rande der Veranstaltung konnten interessierte TeilnehmerInnen die Ausstellung „Architektouren 2011“ der Bayerischen Architektenkammer besichtigen. Die sowieso in dieser Zeit am Hardenberg-Gymnasium, bekanntlich „ Schwerpunktschule für Architektur“, präsentierten Exemplare „qualitätvollen Planens und Bauens“ aus München, Oberbayern und der Oberpfalz (die Beispiele aus Franken und Schwaben waren parallel dazu andernorts zu sehen) waren vom LAG-Team (Barbara Dees, Barbara Gayer, Kerstin Popp, Ernst-Ludwig Vogel) ganz bewusst in den Tagungsablauf mit eingeplant worden – unabhängig davon, ob die jeweils vorgestellten architektonischen Projekte nun ökologisch bewusst und energieeffizient geplant waren oder nicht.

Ernst-Ludwig Vogel, Fürth

 

 

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